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Gesundheitsüberwachung


Rechtsgrundlagen 

Wir betreuen von Berufskrankheiten bedrohte Versicherte gemäß § 186 ASVG.

linkListe der Berufskrankheiten (452.9 KB)

Die medizinische und rechtliche Grundlage für die Eignungs- und Folgeuntersuchungen bildet die im Jahre 2014 erlassene Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) sowie das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG).

linkRechtsinformationssystem des Bundes

Evaluierung (Gefährdungsbeurteilung)

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer in sämtlichen arbeitsbezogenen Aspekten sicherzustellen und laufend zu optimieren. Unterstützung dabei bieten unsere Präventionszentren oder das zuständige Arbeitsinspektorat.

linkAUVAsicher

linkListe der Arbeitsinspektorate in Österreich

linkInformation der Arbeitsinspektion

Eignungs- und Folgeuntersuchungen

Wird bei der Evaluierung der Arbeitsplätze eine gesundheitsbelastende Gefährdung nach § 49 und  § 50 ASchG festgestellt, so sind vor der Aufnahme der Tätigkeiten Eignungsuntersuchungen und während der Ausübung Folgeuntersuchungen durchzuführen.

Dabei ist streng zu berücksichtigen, dass eine solche körperliche Untersuchung nur dann gerechtfertigt ist, wenn ein chemischer Arbeitsstoff so stark auf eine Arbeitnehmerin oder einen Arbeitnehmer einwirkt, dass die Gefahr einer Berufskrankheit besteht und der Untersuchung im Hinblick auf die spezifische mit der Tätigkeit verbundene Gesundheitsgefährdung eine prophylaktische Bedeutung zukommt ( § 49 ASchG (RIS) und § 6a VGÜ (RIS)). Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, sind sie im Zuge der Ermittlung und Beurteilung der Gefahren (Arbeitsplatzevaluierung) festzustellen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Anderenfalls ist keine Untersuchung durchzuführen.

Diese Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu veranlassen. Der Arbeitnehmer muss sich diesen Untersuchungen unterziehen.

Nach der Devise "Gleiche Gefahr - gleicher Schutz" übernimmt die AUVA auch die Kosten für Untersuchungen zur Gesundheitsüberwachung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern.

Eignungs- und Folgeuntersuchungen nach § 49 und § 50 ASchG dürfen nur von hierzu ermächtigten Ärzten und Arbeitsmedizinern  durchgeführt werden. 


Untersuchungen nach § 51 ASchG dürfen nur von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden, die den Anforderungen für Arbeitsmediziner gemäß § 79/2 ASchG entsprechen.

Die AUVA behält sich vor, für nicht erforderliche oder nicht gerechtfertigte Untersuchungen keinen Kostenersatz zu leisten.

Es sind die in der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) festgelegten Voraussetzungen, Methoden, Umfänge und Zeitabstände der Untersuchungen zu beachten.

linkInformationsblatt (336.0 KB)